| Kritische Edition des vertonten Textes | Diplomatische Übertragung der autographen Partitur | |||
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Fünfzehnter Auftritt
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Drei Knaben führen den Tamino herein, jeder hat einen silbernen Palmzweig in der Hand.
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N° 8 Finale
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FN:
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Die drei Knaben
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1:
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Zum Ziele führt dich diese Bahn,
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zum ziele führt dich diese Bahn
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doch musst du, Jüngling, männlich siegen,
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doch musst du Jüngling männlich siegen,
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drum höre unsre Lehre an:
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drum höre unsre lehre an.
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Sei standhaft, duldsam und verschwiegen!
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Sey standhaft, duldsam, und verschwiegen.
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Tamino
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Tamino
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Ihr holden Kleinen, saget an,
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Ihr holden kleinen saget an,
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ob ich Paminen retten kann? –
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ob ich Paminen retten kann? –
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Die drei Knaben
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1:
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Dies kundzutun, steht uns nicht an:
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Dies kund zu thun steht uns nicht an;
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Sei standhaft, duldsam und verschwiegen!
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sey standhaft, duldsam, und verschwiegen
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Bedenke dies, kurz: Sei ein Mann –
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bedenke dies, kurz sey ein Mann –
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dann, Jüngling, wirst du männlich siegen.
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dann Jüngling wirst du Männlich siegen.
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(gehen ab)
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gehen ab.
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Tamino
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Tamino:
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Die Weisheitslehre dieser Knaben
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die Weisheits lehre dieser knaben
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sei ewig mir ins Herz gegraben.
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Sey ewig mir ins Herz gegraben.
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Wo bin ich nun? – Was wird mit mir?
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wo bin ich nun? – was wird mit mir?
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Ist dies der Sitz der Götter hier? –
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ist dies der Sitz der Götter hier? –
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Doch zeigen die Pforten – es zeigen die Säulen,
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doch zeigen die Pforten – es zeigen die Säulen,
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dass Klugheit und Arbeit und Künste hier weilen.
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daß klugheit, und arbeit, und künste hier weilen.
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Wo Tätigkeit thronet und Müßiggang weicht,
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wo thätigkeit thronet und Müssigang weicht
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erhält seine Herrschaft das Laster nicht leicht.
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erhält seine Herrschaft das laster nicht leicht.
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Ich wage mich mutig zur Pforte hinein.
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Ich wage mich muthig zur Pforte hinein.
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Die Absicht ist edel und lauter und rein.
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Die absicht ist edel, und lauter und rein
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Erzittre, feiger Bösewicht!
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erzittre feiger bösewicht!
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Paminen retten ist mir Pflicht.
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Paminen retten ist mir Pflicht.
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(geht an die Pforte rechts, macht sie auf, und als er hinein will, hört man von fern eine Stimme)
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(geht an die Pforte rechts)
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Eine Stimme
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Eine Stimme.
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Zurück!
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zurück!
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Tamino
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Tamino
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Zurück? – So wag ich hier mein Glück!
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zurück? – so wag ich hier mein glück!
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(geht an die Pforte links)
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(geht an die Pforte links)
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Eine Stimme
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Eine Stimme.
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(von innen)
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Zurück!
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zurück!
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Tamino
|
Tamino.
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Auch hier ruft man "zurück"?
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auch hier ruft man zurück?
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(sieht sich um)
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(sieht sich um.)
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Da seh ich noch eine Tür,
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da seh ich noch eine thür
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vielleicht find ich den Eingang hier!
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Fvieleicht find ich den Eingang hier!
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(Er klopft; ein alter Priester erscheint.)
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(er klopft; ein alter Priester erscheint)
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PriesterWohl der Erste Priester gemeint, vgl. Gernot Gruber, „Vorwort“ zu Die Zauberflöte (Neue Mozart-Ausgabe, Serie II: Bühnenwerke 5/19), Kassel 1970, S. XVI.
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Priester.
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Wo willst du, kühner Fremdling, hin?
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Wo willst du kühner fremdling, hin?
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Was suchst du hier im Heiligtum? –
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was suchst du hier im Heiligthum? –
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Tamino
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Tam:
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Der Lieb und Tugend Eigentum.
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der lieb und tugend Eigenthum.
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Priester
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Pr:
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Die Worte sind von hohem Sinn –
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die Worte sind von hohem Sinn –
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allein, wie willst du diese finden?
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allein, wie willst du diese finden,
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Dich leitet Lieb und Tugend nicht,
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dich leitet lieb und tugend nicht,
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weil Tod und Rache dich entzünden.
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weil tod und Rache dich entzünden.
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Tamino
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Tam:
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Nur Rache für den Bösewicht.
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nur Rache für den bösewicht.
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Priester
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Pr:
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Den wirst du wohl bei uns nicht finden.
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den wirst du wohl bey uns nicht finden.
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Tamino
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Tam:
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(schnell)
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(schnell)
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Sarastro herrscht in diesen Gründen?
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Sarastro herrscht in diesen gründen?
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Priester
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Pr:
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(langsam)
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|
Ja, ja, Sarastro herrschet hier.
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Ja, Ja, Sarastro herrschet hier.
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Tamino
|
Tam:
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(schnell)
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(schnell)
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Doch in der Weisheit Tempel nicht? –
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doch in der Weisheit tempel nicht? –
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Priester
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Pr:
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(langsam)
|
(langsam)
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Er herrscht im Weisheittempel hier! –
|
er herrscht im Weisheit tempel hier! –
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Tamino
|
Tam:
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So ist denn alles Heuchelei!
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So ist denn alles Heucheleÿ! –
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(will gehen)
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(will gehen.)
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Priester
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Pr:
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Willst du schon wieder gehn?
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willst du schon wieder gehn?
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Tamino
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Tam:
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|
Ja, ich will gehen, froh und frei –
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Ja ich will gehen, froh, und frey –
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nie euren Tempel sehn! –
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nie euren tempel sehn! –
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Priester
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Pr:
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Erklär dich näher mir, dich täuschet ein Betrug! –
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erklär dich näher mir, dich täuschet ein Betrug! –
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Tamino
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Tam:
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Sarastro wohnet hier, das ist mir schon genug! –
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Sarastro wohnet hier, das ist mir schon genug! –
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Priester
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Pr:
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Wenn du dein Leben liebst, so rede, bleibe da! –
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wenn du dein leben liebst, so rede, bleibe da! –
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Sarastro hassest du?
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Sarastro hassest du?
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Tamino
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Tam:
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Ich hass ihn ewig, ja! –
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ich haß ihn ewig Ja! –
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Priester
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Pr:
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Nun gib mir deine Gründe an! –
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nun gieb mir deine gründe an! –
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Tamino
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Tam:
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Er ist ein Unmensch, ein Tyrann! –
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er ist ein Unmensch, ein tirann! –
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Priester
|
Pr:
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Ist das, was du gesagt, erwiesen?
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ist das, was du gesagt, erwiesen?
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Tamino
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Tam:
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Durch ein unglücklich Weib bewiesen,
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durch ein Unglücklich Weib bewiesen
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die Gram und Jammer niederdrückt!
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die Gram und Jammer niederdrückt!
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Priester
|
Pr:
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Ein Weib hat also dich berückt? –
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ein Weib hat also dich berückt? –
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Ein Weib tut wenig, plaudert viel;
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ein Weib thut wenig, plaudert viel,
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du, Jüngling, glaubst dem Zungenspiel.
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du Jüngling glaubst dem zungenspiel
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O legte doch Sarastro dir
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O legte doch Sarastro dir
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die Absicht seiner Handlung für. –
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die Absicht seiner Handlung für. –
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Tamino
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Tam:
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Die Absicht ist nur allzu klar!
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die Absicht ist nur allzuklar!
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Riss nicht der Räuber ohn Erbarmen
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riss nicht der Räuber ohn Erbarmen
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Paminen aus der Mutter Armen? –
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Paminen aus der Mutter Armen? –
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Priester
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Pr:
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Ja, Jüngling, was du sagst, ist wahr! –
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Ja Jüngling, was du sagst ist wahr! –
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Tamino
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Tam:
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Wo ist sie, die er uns geraubt?
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wo ist sie, die er uns geraubt?
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Man opferte vielleicht sie schon? –
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man opferte vieleicht sie schon? –
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Priester
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Pr:
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Dir dies zu sagen, teurer Sohn,
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dir dies zu sagen, theurer Sohn,
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ist itzund mir noch nicht erlaubt. –
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ist iezund mir noch nicht erlaubt. –
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Tamino
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Tam:
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Erklär dies Rätsel, täusch mich nicht!
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erklär dies Räthsel, täusch mich nicht!
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Priester
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Pr:
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Die Zunge bindet Eid und Pflicht!
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die zunge bindet Eid und Pflicht!
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Tamino
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Tam:
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Wann also wird die Decke schwinden? –
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wann also wird die Decke schwinden? –
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Priester
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Pr:
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Sobald dich führt der Freundschaft Hand
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sobald dich führt der freundschaft Hand
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ins Heiligtum zum ew'gen Band.
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ins Heiligthum zum ewgen band.
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(geht ab)
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(geht ab)
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Tamino
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Tam:
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(allein)
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O ew'ge Nacht! wann wirst du schwinden? –
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O ew'ge Nacht! wann wirst du schwinden? –
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Wann wird das Licht mein Auge finden? –
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wann wird das licht mein Auge finden? –
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|
Einige Stimmen
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(von innen)
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von innen.
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Bald, Jüngling, oder nie!
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bald, Jüngling, oder nie!
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Tamino
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Tam:
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Bald, sagt ihr, oder nie? –
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bald, sagt ihr oder nie? –
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Ihr Unsichtbaren, saget mir:
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ihr unsichtbaren saget mir:
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Lebt denn Pamina noch?
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lebt denn Pamina noch? –
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Die Stimmen
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(von innen)
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von innen.
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Pamina lebet noch!
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Pamina lebet noch! –
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Tamino
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Tam:
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(freudig)
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(freudig)
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|
Sie lebt, sie lebt! Ich danke euch dafür.
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sie lebt, sie lebt! ich danke euch dafür
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(nimmt seine Flöte heraus)
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(nimmt seine flöte heraus)
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O wenn ich doch nur im Stande wäre,
|
o wenn ich doch nur im Stande wäre,
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Allmächtige, zu eurer Ehre
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Allmächtige, zu eurer Ehre,
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mit jedem Tone meinen Dank
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mit Jedem tone meinen dank
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zu schildern,
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zu schildern,
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(aufs Herz deutend)
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(aufs Herz deutend)
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wie er hier entsprang.
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wie er Fhier entsprang.
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(Er spielt.)
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(er Spielt)
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(Es kommen wilde Tiere von allen Arten hervor, ihm zuzuhören. Er hört auf, und sie fliehen. Die Vögel pfeifen dazu.)
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(es kommen wilde thiere ihm zuzuhören.)
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Wie stark ist nicht dein Zauberton,Schreibvariante in den Textwiederholungen:
Wie stark ist doch dein Zauberton, |
wie Stark ist nicht dein zauberton,
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(spielt)
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weil, holde Flöte, durch dein Spielen
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weil holde flöte durch dein Spielen
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selbst wilde Tiere Freude fühlen.
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selbst wilde thiere freude fühlen.
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(spielt)
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(Spielt)
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Doch nur Pamina bleibt davon.
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doch nur Pamina bleibt davon,
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(spielt)
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(Spielt)
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Pamina!
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Pamina!
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(spielt)
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(Spielt)
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Pamina! höre, höre mich! –
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Pamina! höre, höre mich! –
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(spielt)
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(Spielt)
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Umsonst! –
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umsonst! –
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(spielt)
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(Spielt)
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Wo?
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wo?
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(spielt)
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(Spielt)
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|
ach! wo find ich dich! –
|
ach! wo find ich dich! –
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(spielt)
(Papageno antwortet von innen mit seinem Flötchen.) |
Spielt.
(papageno antwortet |
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|
Ha, das ist Papagenos Ton! –
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Ha, das ist Papagenos ton! –
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(spielt)
(Papageno antwortet.) |
Spielt.
pap: antwortet |
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Tamino
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Vielleicht sah er Paminen schon! –
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vieleicht sah er Paminen schon! –
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Vielleicht eilt sie mit ihm zu mir! –
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vieleicht eilt sie mit ihm zu mir! –
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Vielleicht
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vielleicht –
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führt mich der Ton zu ihr!
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führt mich der ton zu Fihr!
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(eilt ab)
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(eilt ab.)
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Sechzehnter Auftritt
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Papageno, Pamina (ohne Fesseln).
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Pamina, Papageno
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Pamina. (ohne fesseln)/Papageno.
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Schnelle Füße, rascher Mut
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Schnelle füsse, rascher Muth,
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schützt vor Feindes List und Wut.
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schützt vor feindes list, und Wuth.
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Fänden wir Tamino doch!
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fänden wir tamino doch!
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Sonst erwischen sie uns noch!
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sonst erwischen sie uns noch!
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Pamina
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Pamina.
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Holder Jüngling! –
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holder Jüngling! –
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Papageno
|
Papageno.
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|
Stille, stille, ich kann's besser!
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Stille, Stille, ich kanns besser! –
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(pfeift)
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(Pfeift)
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(Tamino antwortet von innen mit seiner Flöte.)
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(tam: antwortet)
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(Papageno pfeift.)In der autographen Partitur hat Mozart die Noten zu Papagenos Pfeifen eingetragen, ohne die entsprechende szenische Anweisung „(pfeift)“ zu wiederholen.
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In der autographen Partitur hat Mozart die Noten zu Papagenos Pfeifen eingetragen, ohne die entsprechende szenische Anweisung „(pfeift)“ zu wiederholen.
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(Tamino antwortet.)
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(tam: antwortet)
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Beide
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Pamina./Papageno.
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Welche Freude ist wohl größer,
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welche freude ist wohl grösser
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Freund Tamino hört uns schon;
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freund tamino hört uns schon
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hieher kam der Flöte Ton.
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hieher kam der flöte ton.
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Welch ein Glück, wenn ich ihn finde,
|
welch ein Glück wenn ich ihn finde,
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|
nur geschwinde, nur geschwinde!
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nur geschwinde nur geschwinde!
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(wollen hineingehen)
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(wollen hinein gehen)
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Siebzehnter Auftritt
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Vorige, Manostatos.
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Manostatos
|
Manostatos.
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(ihrer spottend)
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(ihrer spottend)
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|
Nur geschwinde, nur geschwinde!
|
nur geschwinde nur geschwinde
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|
Ha! – hab ich euch noch erwischt!
|
Ha! – hab ich euch noch erwischt!
|
|||
|
Nur herbei mit Stahl und Eisen;
|
nur herbey mit Stahl und Eisen
|
|||
|
wart, man wird euch Mores weisen!
|
wart, man wird euch Mores weisen,
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|
Den Manostatos berücken! –
|
den Manostatos berücken! –
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|||
|
Nur herbei mit Band und Stricken,
|
nur herbey mit band und Stricken,
|
|||
|
he, ihr Sklaven, kommt herbei! –
|
He ihr Sklaven kommt herbey! –
|
|||
|
Pamina, Papageno
|
Pamina, Papageno.
|
|||
|
Ach! nun ist's mit uns vorbei!
|
ach! nun ists mit uns vorbeÿ!
|
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|
(Die Sklaven kommen mit Fesseln.)
|
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|
Papageno
|
Papageno.
|
|||
|
Wer viel wagt,
|
wer viel wagt,
|
|||
|
|
(Die Sklaven kommen mit fesseln)
|
|||
|
gewinnt oft viel!
|
gewinnt oft viel!
|
|||
|
Komm, du schönes Glockenspiel!
|
komm du schönes GlockenSpiel!
|
|||
|
Lass die Glöckchen klingen, klingen,
|
lass die glöckchen klingen, klingen,
|
|||
|
dass die Ohren ihnen singen.
|
daß die ohren ihnen singen.
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|||
|
(schlägt auf seinem Instrument; sogleich singt Manostatos und die Sklaven.)
|
(schlägt auf seinem Instrument)
|
|||
|
Manostatos, Sklaven
|
Manostatos und Sklaven.
|
|||
|
Das klinget so herrlich, das klinget so schön!
|
das klinget so herrlich, das klinget so schön!
|
|||
|
La ra la la la la ra la la la la ra la.
|
la ra la la la la ra la la la la ra la.
|
|||
|
Nie hab ich so etwas gehört und gesehn!
|
nie hab' ich so etwas gehört und gesehn!
|
|||
|
La ra la la la la ra la la la la ra la.
|
la ra la la la la ra la la la la ra la.
|
|||
|
(gehen marschmäßig ab)
|
(gehen Marschmässig ab.)
|
|||
|
Pamina, Papageno
|
Pamina./Papageno.
|
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|
(lachen)
|
lacht
|
|||
|
|
|
|||
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Könnte jeder brave Mann
|
könnte Jeder brave Mann
|
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|
solche Glöckchen finden,
|
solche Glöckchen finden
|
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|
seine Feinde würden dann
|
seine feinde würden dann
|
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|
ohne Mühe schwinden.
|
ohne mühe Schwinden.
|
|||
|
Und er lebte ohne sie
|
und er lebte ohne Sie
|
|||
|
in der besten Harmonie!
|
in der besten Harmonie
|
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|
Nur der Freundschaft Harmonie
|
nur der freundschaft Harmonie
|
|||
|
mildert die Beschwerden;
|
mildert die beschwerden
|
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|
ohne diese Sympathie
|
ohne diese Sÿmpathie
|
|||
|
ist kein Glück auf Erden.
|
ist kein glück auf Erden
|
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(Ein starker Marsch mit Trompeten und Pauken fällt ein.)
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|||
|
Chor
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FCoro/Soprano/Alto./Tenore/Basso
|
|||
|
(von innen)
|
(von innen)
|
|||
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Es lebe Sarastro! Sarastro lebe! –
|
Es lebe Sarastro! Sarastro lebe! –
|
|||
|
Papageno
|
Papageno.
|
|||
|
Was soll dies bedeuten? Ich zittre, ich bebe! –
|
was soll dies bedeuten? ich zittre, ich bebe! –
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|||
|
Pamina
|
Pamina
|
|||
|
O Freund! nun ist's um uns getan!
|
O freund! nun ists um uns gethan!
|
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|
Dies kündigt den Sarastro an!
|
dies kündigt den Sarastro an!
|
|||
|
Papageno
|
Papageno.
|
|||
|
O wär ich eine Maus,
|
O wär ich eine Maus,
|
|||
|
wie wollt ich mich verstecken;
|
wie wollt' ich mich verstecken –
|
|||
|
wär ich so klein wie Schnecken,
|
wär ich so klein wie Schnecken
|
|||
|
so kröch ich in mein Haus! –
|
so kröch ich in mein Haus! –
|
|||
|
Mein Kind, was werden wir nun sprechen? –
|
mein kind, was werden wir nun Sprechen? –
|
|||
|
Pamina
|
Pamina
|
|||
|
Die Wahrheit – sei sie auch Verbrechen! –
|
die Wahrheit – seÿ sie auch verbrechen! –
|
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|
Achtzehnter Auftritt
|
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|
Ein Zug von Gefolge; zuletzt fährt Sarastro auf einem Triumphwagen heraus, der von sechs Löwen gezogen wird. Vorige.
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|
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|
Chor
|
Chor/Soprano/alto/Tenore/Basso.
|
|||
|
Es lebe Sarastro! Sarastro soll leben!
|
Es lebe Sarastro, Sarastro soll leben!
|
|||
|
Er ist es, dem wir uns mit Freuden ergeben!
|
Er ist es dem wir uns mit freuden ergeben
|
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|
Stets mög er des Lebens als Weiser sich freun –
|
Stets mög er des lebens als Weiser sich freun –
|
|||
|
er ist unser Abgott, dem alle sich weihn.
|
Er ist unser Abgott dem alle sich weihn.
|
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|
(Dieser Chor wird gesungen, bis Sarastro aus dem Wagen ist.)
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|
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|
Pamina
|
Pamina.
|
|||
|
(kniet)
|
(kniet)
|
|||
|
Herr, ich bin zwar Verbrecherin! –
|
Herr, ich bin zwar verbrecherinn! –
|
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Ich wollte deiner Macht entfliehn. –
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ich wollte deiner Macht entfliehn. –
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Allein die Schuld ist nicht an mir!
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allein die Schuld ist nicht an mir!
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Der böse Mohr verlangte Liebe,
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der böse Mohr verlangte liebe
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darum, o Herr, entfloh ich dir!
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darum, o Herr, entfloh ich dir! –
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Sarastro
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Sarastro.
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Steh auf, erheitre dich, o Liebe,
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Steh auf, erheitre dich o liebe;
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denn ohne erst in dich zu dringen,
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denn ohne erst in dich zu dringen,
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weiß ich von deinem Herzen mehr;
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weis ich von deinem Herzen mehr,
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du liebest einen andern sehr.
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du liebest einen andern sehr
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Zur Liebe will ich dich nicht zwingen,
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zur liebe will ich dich nicht zwingen
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doch geb ich dir die Freiheit nicht.
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doch geb ich dir die freyheit nicht.
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Pamina
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Pamina.
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Mich rufet ja die Kindespflicht,
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mich rufet Ja die kindes Pflicht
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denn meine Mutter – –
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denn meine Mutter – –
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Sarastro
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Sarastro.
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steht in meiner Macht;
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steht in meiner Macht,
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du würdest um dein Glück gebracht,
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du würdest um dein glück gebracht
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wenn ich dich ihren Händen ließe. –
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wenn ich dich ihren Händen liesse. –
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Pamina
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Pamina.
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Mir klingt der Mutter Namen süße;
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mir klingt der Mutter Namen süsse
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sie ist es –
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Sie ist es –
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Sarastro
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Sarastro.
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– und ein stolzes Weib. –
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– und ein Stolzes Weib –
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Ein Mann muss eure Herzen leiten,
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ein Mann muß eure Herzen leiten
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denn ohne ihn
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denn ohne ihn
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pflegt jedes Weib
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pflegt jedes Weib
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aus ihrem Wirkungskreis zu schreiten.
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aus ihrem Wirkungskreis zu schreiten.
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Neunzehnter Auftritt
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Manostatos, Tamino. Vorige.
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Manostatos
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Manostatos.
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Na, stolzer Jüngling, nur hieher!
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Na, stolzer Jüngling, nur hieher!
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Hier ist Sarastro, unser Herr! –
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hier ist Sarastro unser Herr! –
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Pamina, Tamino
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Pamina/Tamino.
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Er ist's, ich glaub es kaum, er ist's.|
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Er ists, ich glaub' es kaum er ists,|
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Sie ist's, sie ist's, es ist kein Traum.
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Sie ists, Sie ists, es ist kein traum.
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Es schling mein Arm sich um ihn|sie her,
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es schling mein Arm sich um ihn|Sie her,
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und wenn es auch mein Ende wär!
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und wenn es auch mein Ende wär!
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Chor
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Chor
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Was soll das heißen?
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was soll das heissen?
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Manostatos
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Manostatos.
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Welch eine Dreistigkeit!
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welch eine dreistigkeit!
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Gleich auseinander, das geht zu weit!
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gleich auseinander, das geht zu weit!
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(trennt sie)
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(trennt sie)
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(kniet)
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(kniet)
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Dein Sklave liegt zu deinen Füßen,
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dein Sklave liegt zu deinen füssen
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lass den verwegnen Frevler büßen.
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laß den verwegnen frevler büssen
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Bedenk, wie frech der Knabe ist!
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bedenk wie frech der knabe ist
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Durch dieses seltnen Vogels List
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durch dieses seltnen vogels list
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wollt er Paminen dir entführen.
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wollt' er Paminen dir entführen
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Allein, ich wusst ihn aufzuspüren.
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allein, ich wusst ihn aufzuspühren
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Du kennst mich! – Meine Wachsamkeit –
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du kennst mich! – meine Wachsamkeit –
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Sarastro
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Sarastro:
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verdient, dass man ihr Lorbeer streut.
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verdient daß man ihr lorbeer streut.
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He! gebt dem Ehrenmann sogleich –
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He! gebt dem Ehrenmann sogleich –
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Manostatos
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Manostatos
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Schon deine Gnade macht mich reich! –
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schon deine Gnade macht mich reich! –
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Sarastro
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Sarastro.
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nur siebenundsiebenzig Sohlenstreich!
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nur sieben und Siebenzug Sohlenstreich,
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Manostatos
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Manostatos:
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(kniet)
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Ach Herr, den Lohn verhofft ich nicht.
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ach Herr, den lohn verhofft' ich nicht.
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Sarastro
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Sarastro:
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Nicht Dank! Es ist ja meine Pflicht!
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Nicht dank! es ist Ja meine Pflicht!
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(Manostatos wird fortgeführt.)
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(manostatos wird fortgeführt.)
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Chor
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Chor
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Es lebe Sarastro, der göttliche Weise,
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Es lebe Sarastro der göttliche Weise
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er lohnet und strafet in ähnlichem Kreise.
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er lohnet, und strafet in ähnlichem kreise.
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Sarastro
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Sarastro:
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Führt diese beiden Fremdlinge
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führt diese beyden fremdlinge
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in unsern Prüfungstempel ein,
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in unsern Prüfungs tempel ein,
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bedecket ihre Häupter dann –
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bedecket ihre Häupter dann –
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sie müssen erst gereinigt sein.
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Sie müssen erst gereinigt seyn.
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(Zwei bringen eine Art Sack und bedecken die Häupter der beiden Fremden.)
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Chor
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Chor:
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Wenn Tugend und Gerechtigkeit
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Wenn tugend und Gerechtigkeit
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den großen Pfad mit Ruhm bestreut,
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den Grossen Pfad mit Ruhm bestreut
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dann ist die Erd ein Himmelreich
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dann ist die Erd ein Himmelreich,
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und Sterbliche den Göttern gleich.
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und sterbliche den Göttern gleich.
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Ende des ersten Aufzugs.
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