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                                                                  Salzbς. dς 16 Junii
Der Leopoldl ist                                                                 1786
Gesund u Lustig!

Wie itzt höre hat die Magd den Markkorb wiedς, mit Sachς angefüllt,
hinausgenomς. Aber die Stifelhölzer hätte dς hς: Sohn mit dς Magd
odς mit dem hς: Pertl hereinschickς könς. Danke für die Fische. Heut
Frühe nach 6 uhr ist dς Erzbς: mit 3 wägς, iedς à 6 Pfς: abgereist.
Gestern u vorgestern sind schon 2 andςe wägς mit einem Koch pp:
LeibCamerdr Angerbauer pp: und bagage vorausgegangς. Die Haupt=
absicht dς Reise ist den Churfς: von Maÿnz dahin zu beredς, daß er
den Gr: Guntacker vorschlägt, da dancher Papa seinem
Sohn die ReichsViceCanzlers Stelle resignierς u vielleicht seine
übrigς Täge, wie einige behauptς, in Salzbς: zubringς würde.

der Gilowsky ist seinem Vatter mit 20 f Gehalt adjungiert wordς;
mit dem Auftrag, die Spitäler hier fleisig zu besuchς, dern wir
hier eine so grosse Menge habς. Sie sind in ihrem Vergnügς! – –

Zwischς gestern nach 12 uhr in dς Nacht u heut war, wie jedςman
sagt, ein erschröckliches Gewitter u zwar um 1 uhr am heftigstς,
so zwar, daß unser Friseur dς Berliner gar sagte, er habe gebettet,
und zu Gott geruffς, ob den heute sein letzter Lebenstag seÿn
werde? – und ich, dς ich um halbe 12 ins bett stieg, freÿlich
über dem Münchberg Wetterkühlung blitzer sahe, hörte,
zu meiner Verwundςung! gar nichts, ob gleich alle Thüren,
wegς dς Wärme offς stehς ließ, auch, wo die Läden zu warς,
die Fenster aufgemacht hatte. ich wurde gähe wach!
nach einiger Zeit schlugs 2 uhr, und ich schlief wiedς ein!

Der Leopold küsst euch, dς Heinrich empfehlt sich, die Menscher
küssen euch die Hände. Ich umarme euch von Herzς, grüsse
die Kindς u bin ewig
euer redlicher Vatter
       Mozart mp

DOM=
MUSICK=VEREIN
U.
MOZARTEUM

INTERNATIONALE
STIFTUNG:
„MOZARTEUM”
1881
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Der Leopoldl hat mit Vergnügς die Prozession, das Salve=schüssς, und den Abmarsch
beÿ der Eberlin waberl gesehς. – über die Cavaglerie war ihm aber nicht. wo er ein
Pferd sieht, da schreÿt er und lacht er, und möchte dabeÿ seÿn.

A Madame
Madame de Sonenbourg
à
St: Gilgen

das fläschl bekomς
wegen dem Heinrich herauskommς
wegς meinς Hut
und Kleid.
wegς denς Kreutern
Markkorb

DOM=
MUSICK=VEREIN
U.
MOZARTEUM

INTERNATIONALE
STIFTUNG:
„MOZARTEUM”
1881