[S. 1]


Hier ist das Kleid, so gut es ist. Ich musste
es in der Geschwindigkeit flickς lassς, de
n dς ganze
Tafet unterfuedς in dem
Camissol war zu fexen
zerrissς. dieß schreibe Sa
mstag dς 9
tς nachts
um halbe 10 uhr, de
n heut hatte h
ς: Esser
Concert
auf dem Theater. Es bliebς ihm doch 40 f übrig,
er ko
mt mit dieser
Dilligence und wird alsogleich
zu dir Ko
mς. Er ist ein lustiger alter närrischer
Kerl. Er spielt aber |: we
n er
ernstlich spielt :|
mit dς
sicherstς und erstaunlichstς execution, und
hat aber auch
ein schönes adagio, das wenig starke
Allegrospieler habς. We
n er nun aber ins spass machς
ko
mt, da
n spielt er auf dς
G Seite allein mit dς grösstς
fertigkeit. mit einem bleysteftς hölzl, macht er
auf die Seitς schlagend Stücke mit erstaunlicher
Geschwindigkeit und genauigkeit. die
Viola d'amour
spilt er
charmant. und was mich rührte und
als eine anscheinende Kindςeÿ frappierte, war sein
Pfeiffς mit dem Mund, wo er
Recit: und
Aria
troz iedem singer mit aller
Expression, Schleifer, Stossς,
triller
p: Kurz zum verwundς pfeift, und sich selbst
mit dς Violin
pizzicato accompagniert.
INTERNATIONALE
STIFTUNG:
„MOZARTEUM”
1881
[S. 2]


hat einen Schuß, wie ein
Er war täglich beÿ uns,
umt lfnln ocuhoo,
wfl lfn
Haus
uho. dabeÿ aber ein geschicktes
Genie, dς viel geld
doch niemals Geld hat
verdient – und
dscu nflameo Gled umt.
addio wir Kissς dich beÿde am Montag schreibe
ich dir wiedς, lebe wohl! bin dein getreuer Vatter
Salzb: dς 9
tς Dec: 1780. Mzt
mp
Die 2 trompettς Sordinς liegς beÿm Kleid.
gestern hat die graf Ernstin die letzte
heil. Öhlung empfangς. heute hat sie ihr
Testament gemacht.
INTERNATIONALE
STIFTUNG:
„MOZARTEUM”
1881