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[... (Schluss der Abschrift des Briefes vom 7. Oktober 1767)]
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Wienn den 14.
tς octbς:
1767.
Madame!
Mein Schreiben wird zwar etwas
Später eintreffen; allein Sie wissen
schon
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schon wie es gehet: ein Post tag ist bald
versehen; sonderlich wenn man vielerleÿ
Sachen im Kopfe hat.
Wir alle wünschen zu dem |: da ich
schreibe :| bevorstehenden, und |: da sie es
lesen |: verflossenen Nahmens Fest alles
dasjenige, was wir vom Neuenjahrstage
bis am St: Silvestertage allzeit gewunschen,
und so lange wir leben, wünschen werden;
nämlich was uns zur zeitlichen und ewigen
Wohlfahrt nützlich ist, ia nöthig ist; dan
haben wir genug. Wir bleiben die al=
ten; und hiemit habe ich alles gesagt; die
grosse
Correspondenz haben wir richtig er=
halten. Die kleine Wunde des Wolf=
gang
ς: haben wir mit dem
opobalsomo, den
die Jungfrau Schnürerin meiner Frau ge=
geben auf der Reise noch geheilet; bis
ietzt ist nichts als ein kleines rothes stri=
chel sichtbar, welches so lange roth bleibet,
weil wir nichts darauf legen und folglich
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der Luft und dem täglichen waschen aus=
gesetzt ist.
Ich habe dem herrn Estling=
er gewisse Synfonien zum copieren zu=
rück gelassen, ich hoffe sie werden fertig seÿn;
dieß sind eben diejenigen Synfonien die
ich nach Donaueschingen zusenden habe.
ich werde mit nächster Post ein Schreiben
an den Fürsten einsenden, welchem man
diese Synfonien beÿfügen und durch den
Postwagen fortschicken muß. Ich hoffe
der herr Estlinger wird mich wohl ver=
standen haben.
Die Concert mit 2.
clavier gehörten nach Zürch an Herrn
Gesner. Die Synfonien gehören nach
Donaueschingen; und
die Clavier Con=
cert, so herr Spizeder dem Herrn Estling=
er zu copiren gegeben, must herr Estling=
er, wenn sie geschrieben, dem Herrn von
Menhofer behändigen, der sie ihm auch
bezahlen wird. Dieß schreibe in
Eÿll. Wir empfehlen uns alle, und ich bin
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von nun an bis in Ewigkeit der alte.
Mit der Erzherzoginn soll es
bassabl
gehen. doch weis kein Mensch die rechte
Wahrheit.
für Hr: Hagenauer allein.
Wundern sie sich nur nicht we
n wir 4, oder gar
500 fl: herausnehmς,
aut Caesar aut nihil. nicht aber
Wenzlisch. es ko
mt vielleicht ein einziger Tag, der
alles bezahlt. Wir haben noch nirgends gespielt; weil
wir beÿ hofe noch nicht gespielt habς, ich werde Ihnen
seiner zeit wunderliche Sachς erzehlς: daß h
ς: Meisner
noch nicht abgereist wird leicht zu errathς seÿn.
deficiente pecu deficit omne nia. Er wird auf einς
succurs
vom margrafς wartς, da
n der
scolar hat um geld geschriebς.
die Kaiserin war mit der
Prinzesin Braut am
franciscj
tag oder Sontag beÿ den
capucinerς, wo sie beichtete und
nach der hl:
comunion in die gruft giengς um sich durch
ein 3 Stündige bettschwesterische andacht beÿ allen
ihren todς Vatter, brudern, schwester und schwägerinnς
zu beurlaubς. der üble geruch
p: der Eindruck
p:
verursachte denselbς tag noch eine starke
alteration,
und am dienstag warς die blattern da.
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[vacat]