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liebstes, bestes
Weibchen! –
Ich habe von dir, meine liebe, nun 3 briefe

. – den von 28:
t Sept: erhalte diesen
Augenblick. – den durch
hς: von Alt habe noch nicht erhalten, werde aber des=
wegen gleich mich beÿ
le Noble anfragen. – du must nun
auch 4 briefe

in handen haben.
dies ist der 5:
te – Nun kannst du mir nicht mehr schreiben; denn ich werde vermuthlich
da du dieses liest nicht mehr hier seÿn, inde
me ich Mittwoch oder Donnerstag meine
Academie zu geben

, denke, und dann freytag gleich –
tschiri tschitschi –
das beste ist zu fliehen. – liebstes Weibchen! ich hoffe du wirst dich in betreff was
ich dir geschrieben bekü
mert haben – und noch bekü
mern; – so viel mache ich hier
gewis nicht daß ich im Stande seÿn sollte gleich beÿ meiner Rückunft 800 oder 1000 fl:
zu zahlen – wenn die sache mit
Hofmeister aber wenigstens so im gange ist, daß nur
meine gegenwart fehlt, so beko
me ich doch gleich |: die
interessen gros à 20
pr: cento
gerechnet :| von 2000 – 1600 fl: in die Hand. – da kann ich dann 1000 fl. weg=zahlen –
– bleiben mir noch 600 fl. – in
advent fange ich ohnehin an kleine
quartett=
suscriptions=
Musiken zu geben

–
scolaren 
nehme ich auch – die
Suma darf

ich nie zahlen, weil
ich für
H: –
schreibe 
– folglich geht alles in der ordnung. – ich bitte dich nur mache mir
das geschäft mit
H: – wenn du anderst willst daß ich zurück=ko
men soll. – wenn
du mir nur in mein Herz sehen könntest – da kämpft der Wunsch, die sehnsucht
dich wieder zu sehen und zu umarmen mit dem Wunsche viel geld nach Hause
zu bringen. – da hätt' ich schon oft den Gedanken noch
weiter zu reisen – wenn
ich mich dann so zwang diesen Entschluß zu fassen, so fiel mir dann wieder ein,
wie es mich reuen würde, wenn ich mich so auf
ungewis, vieleicht gar
fruchtlos
so lange von meiner lieben gattin getrennet hätte – mir ist
so als wenn
ich schon Jahrelang von dir wäre – glaube mir, meine liebe –
wenn du bei mir wärest, so würde ich mich vieleicht leichter dazu entschliessen
können – allein – ich bin dich zu sehr gewöhnt – und liebe dich zu
sehr, als daß ich lange von dir getrennt seyn könnte – und dann,
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es ist alles Prallereÿ was man von den Reichsstädten macht. – berühmt, bewundert
und beliebt bin ich hier gewis; übrigens sind die leute aber hier noch mehr
Pfening=fuchser als in Wienn. – wenn die
Academie 
ein bischen gut ausfällt,
so habe ich es meinem
Namen – der
gräfin Hatzfeld, und dem
Schweitzerischen
Hause, welche sich sehr für mich
interessiren, zu danken. – übrigens bin ich
froh wenn es vorbeÿ ist. – wenn ich in Wienn fleissig arbeite, und
Scolaren nehme,
so können wir recht vergnügt leben; und nichts kann mich von diesem Plane
ab=bringen als ein
gutes Engagement irgend an einem
Hofe. –
X
suche nur mit
Ribisel=gesicht 
oder
wo anderst die
affaire mit
Hofmeister in
richtigkeit zu bringen, und meinen vorsatz
scolaren
zu nehmen
bekannter zu machen; dann wird es uns sicher nicht fehlen.
adieu – meine liebe – von mir bekö
mst du schon noch briefe, aber
ich kann leider keinen mehr beko
men. – liebe ewig Deinen
Mozart mp
frankfurt am Main, den 8:
t octb: 790.
Morgen ist die krönung

. –
sorge für deine Gesundheit – und ni
m dich im
gehen in acht.

–
adieu.
X Ribisel heissen in Wien die Erd Johannesbeeren
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