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                        Wahrscheinlich an den izigen Kaiser Franz,
                        als Erzherzog, nach K. Josephs Tode.

                    Euere königliche Ho

Ich bin so kühn Eure k. H: in aller Ehrf. zu bitten beÿ S: M: den
könige die gnädigste fürSprache, in betreff mein unterth: bitte an allerhöchstdieselben,
zu führen. – Eÿfer nach Ruhm, liebe zur thättigkeit, und überzeugung meiner kenntnisse,
alles Symt heissen mich an es zu wagen um eine zweyte kapellmstelle zu
bitten, besonders da der sehr geschickte kapellmst Salieri sich nie dem kirchen Styl ge=
widmet hat, ich habe aber vonn Jugend auf mir diesen Styl ganz eigen gemacht habe.
der wenige Ruhm, den mir die Welt meines Spiels wegen auf dem Piano=forte
gegeben, ermunterte mich auch um A. gnade zu bitten mir die königl famill
zum Musiklschen Unterricht allergndist anzuvertrauen. –
ganz überzeugt daß ich mich an den würdigsten und für mich besonders
gnädigen Gönner Mittler gewendet habe, hoffe ich auch alles, und bin ich bereit durch thätigst Eyfer, treue und Rechtsch stets darzuthun – an und zwar. – gnade lebe ich der besten zuversicht, – und werde
mich stets bestreben den dinsten bester . . E . . . gen zu überzeug
daß
                              Dieses heist ist Mozarts eigne Schrift und heist:
                 Ew. Königliche Hoheit,
Ich bin so kühn Ew. K. H. in aller Ehrfurcht zu bitten, bey S. Maj. dem Könige
die gnädigste Fürsprache in Betref meines unthgsten Bitte an Allerhöchstdieselben zu
führen. Eifer nach Ruhm, Liebe zur Thätigkeit und Ueberzeugung meiner Kentnisse
heissen mich es wagen, um eine zweyte Kapellmeisterstelle zu bitten, besonders da der
sehr geschikte Kapellmeister Salieri sich nie dem Kirchenstil gewidmet hat, ich aber
von Jugend auf mir diesen Stil ganz eigen gemacht habe. Der wenige
Ruhm, den mir die Welt meines Spiels wegen auf dem Fortepiano gegeben,
ermuntert mich auch um die Gnade zu bitten, mir die Konigl. Familie
zum musicalischen Unterricht allergdigst anzuvertrauen. Ganz

DOM=
MUSICK=VEREIN
U.
MOZARTEUM

INTERNATIONALE
STIFTUNG:
„MOZARTEUM”
1881
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überzeugt, daß ich mich an den würdigsten und besonders
für mich besonders gnädigen Mittler gewendet habe, lebe ich
der beßten Zuversicht, und werde mich sicher bestreben
                                                                      u. s. w.

DOM=
MUSICK=VEREIN
U.
MOZARTEUM

INTERNATIONALE
STIFTUNG:
„MOZARTEUM”
1881